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8:44 | 11.07.2019
Tagesausblick: Wall-Street-Rekorde stützen Dax

Dank positiver Vorgaben der US-Börsen dürfte der deutsche Aktienmarkt eröffnen und damit seine Vortagesverluste zumindest teilweise wettmachen. An der Wall Street und der Nasdaq schafften es die wichtigsten Indizes am Vorabend auf Rekordhochs, die allerdings nicht lange gehalten werden konnten. Der Dow und der marktbreite S&P 500 schlossen nahe ihrer Tagestiefs. Die Gewinne reichten aber für einen positiven Trend in Asien, der nach Europa herüberschwappen dürfte.

Rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als Indikator für den Leitindex ein Plus von 0,45 Prozent auf 12 429 Punkte. In der Vorwoche hatte der Dax mit 12 656 Punkten noch den höchsten Stand seit August markiert. Anschließend war er bis an die 21-Tage-Linie bei 12 356 Punkten zurückgefallen.

US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Mittwoch vor Vertretern des Repräsentantenhauses die Tür für eine baldige Leitzinssenkung weiter offen gelassen, indem er die Unsicherheit um Handelskonflikte und Sorgen um die Weltwirtschaft betonte. Vergangenen Freitag hatten starke US-Arbeitsmarktdaten den Hoffnungen auf eine lockerere Geldpolitik dann aber einen Dämpfer verpasst.

Zwei Gewinnwarnungen sorgen am Morgen für Aufsehen: Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und der Maschinenbauer Aumann senkten ihre Geschäftsziele. Es zeichne sich ab, dass das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft im Zeitraum 1. April bis 30. Juni um bis zu 50 Prozent niedriger liegen wird als im Vorjahr, teilte die DBAG mit. Folglich werde das Konzernergebnis deutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr. Die DBAG-Aktien fiel vorbörslich um mehr als 9 Prozent.

Aumann schraubte wegen eines enttäuschenden Auftragseingangs im ersten Halbjahr seine Ansprüche an 2019 zurück. Beim Umsatz sei nunmehr mit 240 bis 260 Millionen Euro zu rechnen, teilte das Unternehmen mit. Bisher wollte Aumann auf die 290,8 Millionen Euro des Vorjahres noch etwas draufsatteln. Am Morgen brachen die Papiere um 12,5 Prozent auf ein neues Rekordtief ein.

Europas größter Zuckerproduzent Südzucker hat den Verfall bei den Zuckerpreisen im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres erneut zu spüren bekommen. Das operative Ergebnis brach um fast 40 Prozent ein. Die Jahresziele bestätigten die Mannheimer aber immerhin. Die Aktien sank um 6,2 Prozent.

Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer profitierte hingegen von einer ungebrochenen Nachfrage von Pharma- und Kosmetikunternehmen. Der Umsatz stieg im zweiten Geschäftsquartal bis Ende Mai im Jahresvergleich um 7,2 Prozent. Gerresheimer-Aktien zog um 2,5 Prozent an. (dpa-AFX)

Foto © Deutsche Börse


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