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9:38 | 15.02.2010
TopStory: Chinas NE-Metallindustrie von Überkapazitäten belastet
TopStory: Die chinesische Basismetallindustrie muss ihre Kapazitätserweiterungen begrenzen und veraltete Kapazitäten vom Markt nehmen. Dies schreibt das chinesische Industrie- und IT-Ministerium am Freitag in seinem jährlichen Bericht auf seiner Website. Ganz besonders die Aluminiumbranche leide unter erheblichen Überkapazitäten: Die Produktionskapazität des Landes liege bei über 20 Mio t und sei damit um 7 Mio t höher als die Nachfrage. Die Zentralregierung hat die Metallindustrie mehrmals dazu aufgerufen, ihre Konsolidierung zu beschleunigen, um Überkapazitäten und Überproduktion zu vermeiden. Das Ministerium will die Unternehmen dazu ermutigen, sich nach Regionen zusammenzuschließen. Nach der Finanzkrise sei die Produktion in der Branche zunächst zurückgegangen, heißt es weiter. Gegen Mitte 2009, als das chinesische Konjunkturprogramm angefangen habe zu greifen, habe sich die Situation wieder umgekehrt. Die chinesische Produktion von Elektrolyse-Aluminium ist im vergangenen Jahr um 1% auf 13 Mio t gestiegen, wie das Ministerium weiter mitteilt, während der Tonerde-Output um 4,4% gestiegen sei. Die Zink- und die Kupferproduktion haben um 11,6% bzw 9,6% zugenommen. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen für die gesamte NE-Metallindustrie des Landes im vergangenen Jahr 272 Mrd CNY, das ist ein Wachstum von 16,5% im Vergleich zum Vorjahr. 2008 waren die Sachinvestitionen noch um 41% zum Vorjahr gestiegen. |
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