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7:12 | 15.05.2008
TopStory Rohstoffe: Dubal baut Erzeugung von Aluminium aus
financial.de TopSory Rohstoffe: Die Dubai Aluminum Co (Dubal) will ihre Erzeugung von Aluminium bis zum Jahr 2010 um über 11% auf 1 Mio t jährlich ausbauen. Wie das Wirtschaftsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erklärte, stellt das einen Teil der laufenden Diversifizierungspläne für den Golfstaat dar, der sich zu einem Zentrum der Aluminiumindustrie entwickele. Aluminium leistet nach Erdöl den zweitgrößten Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt der VAE. Derzeit stammt 12% der weltweiten Erzeugung des Leichtmetalls aus den Emiraten. Wirtschaftsminister Sultan Bin Saeed Al Mansouri sagte, die Regierung der VAE wollten die Aluminiumproduktion ausbauen, um die Wirtschaft weg vom Öl zu diversifizieren. Es seien nun mehrere Projekte auf den Weg gebracht worden, um die Emirate zu einem Zentrum der Aluminiumindustrie zu machen. Es handele sich hier um einen hoch strategischen Sektor, der etliche Arbeitsplatzchancen biete. 2007 waren in den VAE etwa 75 nationale und internationale Unternehmen registriert, die in aluminiumbezogenen Wirtschaftszweigen tätig sind. An Investitionen verzeichnete der Bereich rund 2,04 Mrd USD. Die Branche boomt im Mittleren Osten, da solche Unternehmen wie Dubal oder der kanadische Aluminiumerzeuger Alcan Inc investieren und ihre Kapazitäten aufstocken, um von der Kombination niedriger Energiekosten und starker Weltmarktnachfrage zu profitieren. Die Standard Chartered Bank moniert allerdings, der jüngste Schritt von Dubal erfolge zu einem Zeitpunkt, da der Bedarf auf dem ohnehin überversorgten globalen Aluminiummarkt nachlasse. Nach Daten der Bank besteht in diesem Jahr ein Marktüberschuss von 350.000 t, der sich 2009 fast verdoppeln werde. Metallanalyst Daniel Smith folgert, dass Aluminium von 2010 an nicht mehr so gewinnbringend sein werde, da das Überangebot die Preise drücke: auf 2.200 USD/t von 2.950 USD/t im laufenden Jahr. Die Preise für Aluminium hinken hinter denen anderer Basismetalle her, haben jedoch seit Jahresanfang um 23% zugelegt und befinden sich immer noch in der Nähe ihrer Rekordstände. Preistreibend wirkt der anhaltend hohe Bedarf der Bauwirtschaft, insbesondere in China, verbunden mit starker spekulativer Nachfrage. financial.de 15.5.2008 |
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