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7:53 | 30.04.2008
TopStory Rohstoffe: Griechische Metallindustrie wächst weiter
financial.de TopStory Rohstoffe: Die griechische Metallindustrie weist seit vielen Jahren ein stabiles Wachstum auf. Die Finanzstruktur und die Außenhandelsbilanz der Branche zeigen sich ausgeglichen. Die Investitionen der Unternehmen trugen in den vergangenen Jahren zur Umsatzsteigerung bei. Die Exporte erhöhten sich im Zeitraum 1993 bis 2006 um 8,8% jährlich. Wichtigste Lieferländer sind nach Angaben der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) in Köln Italien, Deutschland, Großbritannien, die USA und Zypern. Die wichtigsten Abnehmer sind Italien, Deutschland, Frankreich, Russland, Rumänien und die Türkei. Nach einer Studie von IOBE (Foundation of Industrial and Economic Research) soll die griechische Metallproduktionsbranche bis 2010 ein Wachstum von rund 3% jährlich aufweisen. Die sieben größten Branchenkonzerne verzeichneten im Jahr 2006 einen Gesamtumsatz von 1,2 Mrd EUR, was dem Vorjahresniveau entspricht. Dagegen ließen die Bruttogewinne von rund 249 Mio EUR auf 159 Mio EUR deutlich nach. Dies führte zu einem Rückgang der Bruttogewinnmarge um rund 7% auf 12,8%.Zu den wichtigsten Unternehmen in der Metallproduktion gehört Hellenic Aluminium S.A., das eine Jahreskapazität von rund 750.000 t Aluminiumoxid (Tonerde) und 160.000 t Aluminium hat. Der Umsatz des Konzerns belief sich 2006 auf 280 Mio EUR. Sidenor S.A. investierte 2007 rund 110 Mio EUR in ein neues Stahlproduktionswerk. Nach der Investition und einer Übernahme von Stomata S.A. beläuft sich die Produktionskapazität von Sidenor und ihren Tochtergesellschaften auf jährlich 1,6 Mio t Walzprodukte, 160.000 t Gitterwaren, 150.000 t Rohrprodukte und 50.000 t Elektroden und Draht. Im Jahr 2006 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 342 Mio EUR, wovon rund ein Viertel im Ausland erwirtschaftet wurde. Eine hohe Exporttätigkeit weist auch Larco S.A. auf. Rund 95% der Produktion wird in EU-Ländern abgesetzt, wodurch rund 7% des Nickelbedarfs der EU abgedeckt werden. Infolge des Nickelpreisrückgangs 2006 ließ der Umsatz von Larco um 17% (133 Mio EUR) nach. Der Umsatz der 71 größten Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie betrug 2006 rund 2,4 Mrd EUR (+14%). Auch die Bruttogewinne erhöhten sich mit 11,4% (379 Mio EUR) deutlich. Die Investitionen in Beteiligungen stiegen zudem um rund 30% auf 430 Mio EUR. Nach Berechnungen von IOBE beläuft sich der Wert der Maschinenanlagen der Branche auf über 1 Mrd EUR. Eines der wichtigsten Unternehmen in der europäischen Metallverarbeitungsindustrie ist Elval S.A mit einer jährlichen Produktionskapazität von 160.000 t (Aluminium, Walzgut- und Extrusionserzeugnisse) und dem selbst formulierten Ziel, bis 2010 eine Kapazität von rund 200.000 t aufzuweisen. Chalko S.A. ist das einzige Unternehmen im Land, das Kupfer verarbeitet. Rund 50% der Produktion werden exportiert. Nach Erwerb des bulgarischen Unternehmens Sofia Med, setzt Chalko ein Investitionsprogramm von 88 Mio EUR um. Danach soll die Produktionskapazität um rund 50% steigen. Aus Deutschland stammten 2006 Waren im Wert von rund 158 Mio EUR (+24%). Besonders gefragt waren Produkte der Pos. 7210 mit einem Importvolumen von 18,6 Mio EUR (+34%), 7219 mit 28,8 Mio EUR (+49%), 7308 mit 20,3 (+83%) und 7323 mit 17,3 Mio EUR (+24%). |
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