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10:34 | 16.07.2009
TopStory: Streik-Zeitpunkt ist eher günstig für Vale
TopStory: Der Zeitpunkt des Streiks beim kanadischen Nickelproduzenten Vale Inco ist nach Einschätzung von Analysten eher günstig für die Muttergesellschaft, den brasilianischen Bergbaukonzern Vale SA. Das Unternehmen benötigt das Nickel momentan gar nicht, da es seine Anlage in Sudbury (Ontario) im Juni vorübergehend geschlossen hat. Gleichzeitig eröffnet der Ausstand die Möglichkeit zu einer Umstrukturierung der Pensionspläne, außerdem hat er die Nickelpreise steigen lassen. Am Dienstag, dem ersten vollen Streiktag, ist Nickel an der Londoner Metallbörse um 850 auf 15.600 USD/t gestiegen. Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft United Steelworkers, Wayne Fraser, räumt ein, dass die Arbeitnehmerseite nicht die besten Karten hat. Allerdings habe der Zeitplan nicht in der Wahl der Gewerkschaft gestanden. Der vorherige Tarifvertrag war am Sonntag abgelaufen, und Vale lehnte eine Verlängerung ab. Fraser ist jedoch überzeugt, dass Vale bald wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren wird, denn die Nickelbestände von Vale Inco reichten nur bis Ende August. Der Analyst Rodolfo de Angele von JPMorgan verweist aber darauf, das Vale Inco nur ein Drittel der Nickelproduktion des Konzerns beisteuert. Die Streikauswirkungen dürften also nicht so dramatisch ausfallen wie von der Gewerkschaft erhofft, meint de Angele. |
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