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10:51 | 31.03.2011
Vossloh weiter in voller Fahrt
Die Weichen für die Zukunft hat Vossloh längst gestellt, nun bestätigte der Vorstand des Verkehrstechnikkonzerns noch einmal, dass sie auch zum Ziel führen: Nach dem erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte soll 2012 der Umsatz der Sauerländer auf 1,5 Milliarden Euro steigen und das operative Ergebnis bei mehr als 170 Millionen Euro liegen. Trotz dieser glänzenden Aussichten setzen bei der Aktie Gewinnmitnahmen ein. Die Nachfrage für Schienenbefestigungen und Weichen ist ungebrochen, zudem sorgt das boomende Service-Geschäft für große Zuversicht beim MDAX-Konzern: „Wir werden den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent fortsetzen“, kündigt Vossloh Vorstandschef Werner Andree an. Die jüngsten Maßnahme war ein Volltreffer: Der Zukauf des Bereichs Rail Services hat sich als richtiger Schritt erwiesen. Da auch das Lokomotiven-Geschäft auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist, stehen für 2010 Rekordzahlen. Mit einem ein Plus von 15 Prozent wurden die Erlöse auf 1,35 Milliarden Euro gesteigert. Dabei wird das Geschäft außerhalb Europas immer wichtiger für Vossloh und macht nun fast 30 Prozent der Erlöse aus. Wesentlicher Treiber war wieder einmal Asien mit dem großen chinesischen Markt. Das Land baut sein Schienennetz massiv aus und greift dabei auch auf die für Vossloh besonders gewinnträchtigen Schienenbefestigungen zurück. Für das laufende Jahr bestätigte der Vorstand die Zielmarken von rund 1,4 Milliarden Euro für den Umsatz und von mehr als 160 Millionen Euro für das EBIT. Neu ist die Prognose von etwa 95 Millionen Euro für den Überschuss. Vor Zinsen und Steuern verdiente Vossloh im vergangenen Jahr mit 152,1 Millionen Euro so viel wie nie zuvor nach 137,9 Millionen Euro im Jahr 2009. Unter dem Strich blieben 97,5 Millionen Euro (Vorjahr 87,9 Millionen). In diesem und im kommenden Jahr will Vossloh sein Wachstum auch mit Investitionen unterstützen. Dazu sollen insgesamt 150 Millionen Euro etwa in das russische Werk des Konzerns für Schienenbefestigungen oder in die Weichenfertigung in China fließen. Zudem bekräftigte Vossloh, dass es genügend finanziellen Spielraum für Zukäufe habe. |
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