2:00 | 06.05.2011
BUSINESS WIRE: Studie von Ernst & Young zeigt zunehmende Innovation als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
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BUSINESS WIRE: Studie von Ernst & Young zeigt zunehmende Innovation
als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
06.05.2011 / 02:00
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* 87% der Unternehmen haben ihre Produktpalette vergrößert
* Indien und China dominieren unter den bevorzugten Absatzmärkten auf
globaler Ebene
LONDON –(BUSINESS WIRE)–06.05.2011–
Trotz der globalen Rezession haben 87% der Unternehmen ihr Produktportfolio in
den letzten drei Jahren vergrößert, so das Ergebnis des Berichts von Ernst &
Young ‘Competing for Growth’ (Wettbewerb für Wachstum), der heute
veröffentlicht wurde. Unternehmen haben ihr Produktportfolio vergrößert, um das
Marktpotenzial ihrer bestehenden Kunden auszuschöpfen, wodurch bekräftigt wird,
dass sich zunehmende Innovation zu einem wesentlichen Wettbewerbsinstrument
entwickelt hat.
Jay Nibbe, Markets Leader für Europa, Nahost, Indien und Afrika bei Ernst &
Young, kommentiert: ‘Es ist wirklich interessant, dass erfolgreiche Unternehmen
ihr Produktangebot in den letzten Jahren erhöht haben, um die Rezession zu
überstehen. Das ist der Grund für den explosionsartigen Anstieg bei der
Entwicklung von neuen Produkten.’
Die zunehmende Schnelligkeit bei der Entwicklung ist dramatisch. 72% der
Befragten berichten, dass sie bei der Entwicklung von Produkten und Diensten
schneller sind als noch vor drei Jahren. Heute stammen rund 75% der
Umsatzerlöse von Produkten, die nicht für schnelle Wachstumsmärkte entwickelt
wurden. Dies wird sich jedoch ändern, da Unternehmen F&E-Investitionen
zunehmend für schnell wachsende Märkte aufwenden.
Indien und China nehmen Vorrangstellung ein
Indien und China dominierten als bevorzugter Absatzmarkt unter den
hochleistungsfähigen globalen Unternehmen. 47% gaben an, dass Indien der
wichtigste Absatzmarkt darstellt, gefolgt von China mit 44%. Die Bedeutung von
Indien und China verbleibt gleich, unabhängig davon, wo die Unternehmen
ansässig sind. Abgesehen von diesen beiden wichtigsten Märkten wird deutlich,
dass andere Kernmärkte nach Region variieren.
Brasilien ist weiterhin ein Land, in das bevorzugt investiert wird, während die
relative Bedeutung Russlands nachgelassen hat. Obwohl Russland noch immer an
fünfter Stelle bei den Absatzmärkten von europäischen Unternehmen steht, hat
das Land im Asien-Pazifik-Raum an Bedeutung verloren und ist auch nicht mehr
unter den ersten Zehn bei Unternehmen mit Firmensitz in Nordamerika.
Nibbe fügt hinzu: ‘Der Begriff ,BRIC’ wurde von einem neuen dynamischen
post-,BRIC’ abgelöst, im Rahmen dessen Unternehmen sich eher regional
orientieren, und eine Reihe von Ländern, darunter Polen, Mexiko und Argentinien
nehmen an Bedeutung zu.’
Die Produktion rückt enger an den Zielmarkt
Die Topmärkte für die Produktion sind China (30%), Indien (28%), Brasilien
(12%) und Mexiko (12%). Hoch leistungsfähige Unternehmen konzentrieren sich
weitaus stärker auf Indien (43%) und China (41%), was ihren Absatzschwerpunkt
nahezu exakt widerspiegelt. Es bestehen einige Unterschiede hinsichtlich der
Region. Unternehmen aus Nordamerika gaben an, dass China die erste Wahl bei den
Produktionsstätten darstellt, während Unternehmen aus dem Asien-Pazifik-Raum
und Westeuropa Indien den Vorzug geben.
Schneller Einstieg, jedoch mit der Möglichkeit des Ausstiegs
Die Zusammenarbeit mit einem lokalen Vertriebsunternehmen sahen alle Befragten
als schnellste Form eines Markteintritts an. Bei High Performern ist es jedoch
einerseits wesentlich wahrscheinlicher, dass sie sich auf die Zusammenarbeit
mit einem Vertriebshändler konzentrieren und andererseits weniger
wahrscheinlich, dass sie ein Joint Venture gründen oder eine Akquisition
vornehmen als dies bei Low Performern der Fall ist. Auf diese Weise erzielen
sie einen schnellen Markteintritt bei minimalem Kapitaleinsatz und geringsten
Vertragsrisiken.
‘Die Wachstumsagenda erstreckt sich mittlerweile für Unternehmen aller Größen
und aus fast allen Branchen auf eine globale Ebene’, folgert Nibbe ‘aber nicht
alle Unternehmen sind für die zahlreichen sich daraus ergebenden
Herausforderungen gerüstet.’
- ENDE -
Hinweis an Redakteure
Recherchemethodik:
Diese Studie wurde von der Economist Intelligence Unit (EIU) im Januar und
Februar 2011 durchgeführt. Weltweit wurden über 400 Vorstandsmitglieder,
Geschäftsführer und Marketingexperten befragt. Die Ergebnisse wurden zwischen
leistungsstarken und leistungsschwachen Unternehmen bezogen auf EBITDA und
Umsatzwachstum in den letzten zwei Jahren verglichen.
Über Ernst & Young
Ernst & Young ist ein weltweit führender Anbieter von Wirtschaftsprüfungs-,
Steuer-, Transaktions- und Beratungsdiensten. 141.000 Mitarbeiter sind weltweit
durch gemeinsame Werte und einen hohen Qualitätsanspruch verbunden. Wir
bewirken einen Unterschied, indem wir unseren Mitarbeitern, unseren Kunden und
unseren breiteren Gemeinden helfen, ihr Potenzial zu verwirklichen.
Ernst & Young bezieht sich auf die globale Organisation der
Mitgliedsgesellschaften von Ernst & Young Global Limited, die jeweils
eigenständige juristische Personen sind. Ernst & Young Global Limited, eine
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[CT]
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Claire Vernon
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