Corporate News
Saint-Gobain verschiebt den IPO von Verallia
Bad Wurzach/Paris, 21. Juni 2011 - Der französische Mehrheitsaktionär der Saint-Gobain Oberland AG hat heute folgende Nachricht bekannt gegeben:
'Saint-Gobain hat angesichts der sehr ungünstigen Marktbedingungen beschlossen den Börsengang von Verallia zu verschieben.
Die Preisfestsetzung sollte am 21. Juni 2011 erfolgen, zwei Wochen nach der Eröffnung der Angebotsphase, die am 7. Juni begann.
Das Angebot erhielt starke Unterstützung durch institutionelle Investoren in Europa (vor allem in Frankreich) und Nordamerika sowie eine signifikante Nachfrage von Retail-Investoren.
Vor dem Hintergrund der aktuell an vielen Börsen herrschenden Unsicherheiten zur Finanzlage im EURO-Raum und daraus resultierenden Kursschwankungen ist die Compagnie Saint-Gobain zu dem Schluss gekommen, dass die Bedingungen für einen eindeutigen Erfolg des Börsengangs von Verallia derzeit nicht sichergestellt sind.
Die Aussicht für Verallia ist weiterhin günstig und das Unternehmen wird sein Wachstum und seine operative Exzellenz-Strategie fortsetzen, die auf einer soliden Finanzstruktur und einer starken Cash flow-Generierung basiert.'
Diese Verschiebung ist nicht auf interne Faktoren zurückzuführen und der Börsengang soll daher nur für die Phase der externen Unsicherheiten verschoben werden.
Für die Saint-Gobain Oberland AG bedeutet die grundsätzlich positive Resonanz der institutionellen Investoren eine Bestätigung unserer Geschäftspolitik. Unabhängig vom weiterhin geplanten Börsengang werden wir weiter daran arbeiten, der bevorzugte Partner der anspruchsvollen Getränke- und Lebensmittelindustrie zu sein und zu bleiben.
Pressekontakt:
Cornelia Banzhaf, cornelia.banzhaf@saint-gobain.com, Tel. +49 (0)7564 18.255
Über Verallia
Verallia, zweitgrößter Hersteller von Glasverpackungen für Getränke und Lebensmittel, bietet seinen mehr als 10.000 Kunden auf der ganzen Welt innovative, individuelle und umweltfreundliche Lösungen. Als Weltmarkführer in den Segmenten Wein- und Spirituosenflaschen sowie Gläser für Lebensmittel hat Verallia 2010 rund 25 Mrd. Flaschen und Gläser produziert. Das Geschäftsmodell von Verallia beruht auf der Kombination aus der Stärke eines internationalen Netzwerks (Produktionsstätten in 13 Ländern, Vertrieb in 46 Ländern und 6 technische Zentren für Innovationsentwicklungen) und der Kundennähe, die durch die knapp 15.000 Mitarbeiter erreicht wird. 2010 erzielte Verallia einen Umsatz von insgesamt 3,6 Mrd. EUR.
Mehr Informationen unter: www.verallia.com