UNTERNEHMENSNEWS |
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8:43 | 27.04.2009
DJ DGAP-Adhoc: Mensch und Maschine Software SE legt Quartalsergebnisse vor
DJ DGAP-Adhoc: Mensch und Maschine Software SE legt Quartalsergebnisse vor
Mensch und Maschine Software SE / Quartalsergebnis
27.04.2009
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Q1/2009: Deutliches Umsatzminus, aber schwarze Zahlen
- Rückgänge primär bei Distribution, eigene Software relativ stark
- Neues Systemhaus-Segment entwickelt sich voll planmäßig
Wessling, 27. April 2009 - Der im Prime-Standard notierte
CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM - ISIN
DE0006580806) hat im Q1/2009 einen Umsatz in Höhe von EUR 47,96 Mio, ein
Betriebsergebnis EBIT in Höhe von EUR 1,44 Mio sowie einen Nettogewinn nach
Anteilen Dritter in Höhe von EUR 0,77 Mio bzw. 6 Cent pro Aktie
erwirtschaftet.
Damit war das Quartal erwartungsgemäß deutlich schwächer als im Vorjahr,
als mit einem Umsatz in Höhe von EUR 66,99 Mio, einem Betriebsergebnis EBIT
in Höhe von EUR 3,88 Mio und einen Nettogewinn in Höhe von EUR 2,68 Mio
bzw. 20 Cent pro Aktie noch ein Rekordquartal eingefahren wurde. Im
Umsatzrückgang von 28,4% ist ein Währungseffekt in Höhe von fast EUR 2,5
Mio enthalten, in lokalen Währungen gerechnet beträgt das Minus etwa 25
Prozent.
Die einzelnen Segmente entwickelten sich sehr unterschiedlich: Die Erlöse
mit eigener Software lagen mit EUR 6,07 Mio nur knapp 5% unter dem
Vorjahresniveau von EUR 6,38 Mio. Das Geschäft mit Wartungsverträgen
verzeichnete sogar Zuwächse, so dass die Umsatzabgrenzungen auf EUR 3,42
Mio (31.3.2008: 3,26 / 31.12.2008: 0,67) anstiegen.
Das neue Systemhaus-Segment wurde absolut planmäßig hochgefahren und trug
bereits EUR 7,93 Mio (Vj 0,28) zum Konzernumsatz bei. Das größte
Umsatzminus auf EUR 33,96 Mio (Vj 60,32) verzeichnete erwartungsgemäß das
Distributions-Segment. Dies entspricht nominal -43,7% bzw.
währungsbereinigt etwa -41 Prozent. Allerdings ist hier zu berücksichtigen,
dass die Umstellung auf Systemhausgeschäft im deutschsprachigen Raum zu
Lasten der Distributionsumsätze geht. Betrachtet man nur die hiervon nicht
betroffenen Niederlassungen im übrigen Europa, dann beträgt der Rückgang in
Euro 31,8% bzw. in lokalen Währungen etwa 27 Prozent.
Die positive Entwicklung der margenstarken Segmente MuM-Software und
Systemhaus zu Lasten der deutlich margenschwächeren Distribution führte zu
einem Anstieg der Rohertrags-Marge auf 28,9% (Vj 23,0%), so dass die
Wertschöpfungs-Kennzahl Rohertrag mit EUR 13,86 Mio nur um 9,9% unter dem
Vorjahreswert von EUR 15,38 Mio hereinkam. Hierzu trug die eigene Software
39,9% (Vj 38,0%) und das Systemhausgeschäft 19,1% (Vj 1,2%) bei, während
der Anteil des Distributions-Segments auf 41,0% (Vj 60,8%) zurückging.
Aufgrund der zügigen Entwicklung des neuen Systemhaus-Segments stellt MuM
vorzeitig auch den Bereich Architektur-Software auf Endkundengeschäft um
und übergibt die an sich bis 31.1.2010 laufende Distribution für den
deutschsprachigen Raum zum 30.4.2009 an einen anderen Distributor. Damit
ist die Umstellungsphase nach nur einem Quartal abgeschlossen.
Die Bilanzsumme hat sich primär durch die Erstkonsolidierung im Rahmen der
Marktoffensive auf EUR 94,37 Mio (31.12.2008: 84,99 / +11%) erhöht. Da die
Übernahmen meist über Aktientausch erfolgen, die hierfür erforderlichen
Sachkapitalerhöhungen aber aus technischen Gründen erst im Q2 erfolgen
können, ist der Eigenkapitalausweis per 31.3.2009 mit EUR 27,26 Mio
(31.12.2008: 26,40) um ca. EUR 3,5 Mio zu niedrig. Nach Umbuchung dieses
Betrages aus den kurzfristigen Schulden ins Eigenkapital steigt die
EK-Quote von den nominal ausgewiesenen 28,9% auf ca. 32,6% (31.12.2008:
31,1%).
MuM-CEO und Hauptaktionär Adi Drotleff bleibt bei seiner bisherigen
Prognose für den weiteren Jahresverlauf: 'Während wir aufgrund der noch
laufenden Umstellung auf das Systemhausgeschäft ein eher schwächeres Q2
erwarten, können wir uns für die zweite Jahreshälfte 2009 wieder ein
Umsatz- und Gewinnwachstum vorstellen, weil bis dahin unser
Systemhausgeschäft läuft und die Konjunkturprogramme ihre volle Wirkung
entfalten dürften. Damit könnte 2009 im allerbesten Fall eine zu 2008
gespiegelte Quartalsverteilung mit einem starken Q4 aufweisen und damit per
Saldo auf Vorjahresniveau hereinkommen. Aber auch ein Umsatzrückgang bis zu
20% gegenüber 2008 ist im schlechtesten Fall einer tiefen und langen
Rezession möglich. Insgesamt ist also für 2009 ein Umsatz zwischen EUR 180
und 220 Mio denkbar. Beim Betriebsergebnis EBIT glauben wir aufgrund der
Q1-Zahlen, dass wir irgendwo in der Mitte zwischen einer schwarzen Null und
dem Vorjahreswert von EUR 10 Mio landen werden.'
27.04.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache: Deutsch
Emittent: Mensch und Maschine Software SE
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(END) Dow Jones Newswires April 27, 2009 02:43 ET (06:43 GMT) |
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