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Bayer setzt Arbeiten an umstrittener CO-Pipeline fort
Leverkusen (ddp-nrw). Der Chemiekonzern Bayer setzt seine Arbeiten
an der umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline durch das Rheinland fort.
Wie das Tochterunternehmen Bayer Material Science am Donnerstag in
Leverkusen mitteilte, wird Anfang der kommenden Woche in Ratingen und
Duisburg mit dem Bau von zwei Schieberstationen begonnen. Die
Arbeiten sollen noch im September abgeschlossen sein.
Insgesamt fünf Stationen sollten entlang der Pipeline entstehen,
hieß es weiter. Sie sind zudem in Langenfeld, Hilden und noch einmal
Ratingen geplant. Die Schieberstationen seien Teil eines
umfangreichen und mehrstufigen Sicherheitskonzepts, erklärte das
Unternehmen. Dort befinden sich Steuer- und
Überwachungseinrichtungen. Die benötigten Flächen für die
Schieberstationen wurden den Angaben zufolge auf Kampfmittel
untersucht. Eine Bescheinigung der «Kampfmittelfreiheit» liege vor.
Die geplante CO-Pipeline zwischen Krefeld-Uerdingen und Dormagen
soll eine Länge von 67 Kilometern haben. Anwohner haben aus Angst vor
Gasunfällen immer wieder gegen das Großprojekt protestiert. Zudem
beschäftigte das Vorhaben schon mehrere Gerichte.
(ddp)
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