17:15 | 11.01.2008
Bitburger verkauft weniger Bier
Bitburg (ddp-rps). Die Bitburger Brauerei hat im vergangenen Jahr
weniger Bier verkauft. Der Bierabsatz sei im vergangenen Jahr um rund
4,5 Prozent auf vier Millionen Hektoliter zurückgegangen, sagte der
Sprecher der Geschäftsführung der Braugruppe, Peter Rikowski, am
Freitag in Bitburg. Das im Zuge der Fußballweltmeisterschaft 2006
erzielte Wachstum habe man nicht fortsetzen können. Rikowski kündigte
zudem Preissteigerungen an. Demnach wird der Kasten «Bitburger Pils»
ab Februar einen Euro mehr kosten.
Dem Sprecher zufolge war der Umsatz in der gesamten deutschen
Braubranche im vergangenen rückläufig. Bitburger habe aber seinen
Marktanteil von 6,1 Prozent im Segment der Premium-Biere halten und
in Rheinland-Pfalz sogar weiter ausbauen können. Mit einem Ausstoß
von 1,07 Millionen Hektoliter Fassbier bleibe «Bitburger» zudem das
meistgezapfte Bier Deutschlands, sagte Rikowski. Es werde in 43 000
Gastronomiebetrieben ausgeschenkt.
Zusätzlich Absatzimpulse im laufenden Jahr erhofft sich die
Brauerei durch die Fußball-Europameisterschaft. Auch will man die
bereits im Sortiment befindlichen Biermischgetränke ergänzen. Demnach
soll noch im Frühjahr ein Bier-Cola-Mix auf den Markt kommen.
Die gesamte Braugruppe von Bitburger erzielte 2007 einen
Bruttoumsatzerlös von 760 Millionen Euro. Zu der Gruppe gehören neben
Bitburger selbst noch die Marken König-Pilsener, Köstritzer, Licher
und Wernesgrüner. Der Gesamtabsatz der Braugruppe, die erst im Laufe
des Jahres 2007 gegründet wurde, betrug 7,6 Millionen Hektoliter.
(ddp)
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