13:16 | 09.03.2010
BMW verzeichnet im Februar hohes Absatzplus
München (ddp). Von der steigenden Nachfrage nach Luxusautos in den
USA und China hat auch BMW im vergangenen Monat profitiert. Weltweit
lieferte der Konzern im Februar 91 758 Autos der Marken BMW, Mini und
Rolls-Royce bei seinen Kunden ab, wie das Münchener DAX-Unternehmen
am Dienstag mitteilte. Das entspricht gegenüber dem schwachen
Vorjahresmonat einem Anstieg von 14 Prozent.
Dabei meldete die Kernmarke BMW im Februar mit 78 248
Auslieferungen, 13,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Für den
Kleinwagen Mini entschieden sich nach der Einführung des neuen Cabrio
im Februar 13 443 Kunden, was einem Zuwachs von 16 Prozent
entspricht.
Besonders stark entwickelte sich bei BMW den Angaben zufolge das
Geschäft in Asien. In China wurden im abgelaufenen Monat 96,7 Prozent
mehr Fahrzeuge verkauft. Aber auch auf dem bis vor kurzem noch
krisengebeutelten US-Markt konnten die Münchener wieder zulegen und
verkauften dort 16,3 Prozent mehr Neuwagen. Auf dem Heimatmarkt
Deutschland gingen 6,8 Prozent mehr Wagen an die Kunden.
Auch die Rivalen Audi und Mercedes-Benz konnten im Februar
deutlich mehr verkaufen als im krisengeschwächten Vorjahresmonat. Die
Ingolstädter legten knapp ein Fünftel zu, die Stuttgarter knapp neun
Prozent.
In den ersten zwei Monaten des Jahres konnte BMW damit im
Vergleich zum Krisenjahr 2009 wieder deutlich seinen Absatz steigern.
Der Konzern verkaufte mit 173 911 BMW, Mini und Rolls-Royce 15,3
Prozent mehr Neuwagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
(ddp)
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