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10:37 | 07.02.2012
Bombardier erwägt Teilverkauf der Flugzeugsparte nach China
Düsseldorf (dapd). Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier tritt bei der Vermarktung seiner kleinen und mittleren Jets auf der Stelle und erwägt einen Teilverkauf der Flugzeugsparte an den chinesischen Wettbewerber Comac. Das berichtete das Düsseldorfer “Handelsblatt” (Dienstagausgabe). “Wir entwicklen neue Beziehungen zur chinesischen Luftfahrtindustrie”, sagte eine Firmensprecherin der Zeitung. Bombardier ziehe viele mögliche Abschlüsse in Betracht, erklärte die Sprecherin. Endgültige Vereinbarungen seien “für die nahe Zukunft zu erwarten”. Bombardier hat Probleme, die für 2013 angekündigte C-Serie gegen Flugzeuge der größeren Konkurrenten Airbus und Boeing in den Markt zu bringen und hinkt bei den Bestellungen weit hinterher. Mit der Comac, die auch kleinere Flugzeuge mit 100 bis 180 Sitzplätzen baut, vereinbarte Bombardier bereits im März 2011 eine strategische Partnerschaft. Bombardier ist weltweit auf Rang drei im Flugzeuggeschäft und Weltmarktführer für Eisenbahnzüge. Am Dienstag sollte der Deutschland-Chef von Bombardier, Klaus Baur, in Berlin mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bahn-Chef Rüdiger Grube über Lieferverzögerungen bei Elektrotriebwagen sprechen. dapd |
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