WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

11:07 | 22.03.2010
Chinesische Joyou AG will an die Frankfurter Börse gehen

Frankfurt/Main (ddp.djn). Der chinesische Hersteller von Armaturen
und Sanitärprodukten Joyou will in Deutschland an die Börse gehen.
Die Erstnotierung wird für den 30. März im Regulierten Markt der
Frankfurter Wertpapierbörse angestrebt, wie das Unternehmen am Montag
in Frankfurt am Main mitteilte.

Insgesamt sollen mehr als acht Millionen auf den Inhaber lautende
Stammaktien ohne Nennbetrag mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von jeweils 1,00 Euro und mit voller
Gewinnanteilberechtigung für 2010 ausgegeben werden. Die
Zeichnungsfrist laufe vom 23. März bis 26. März. Das Unternehmen
beabsichtigt, aus der Kapitalerhöhung über 100 Millionen Euro
aufzunehmen.

2009 erzielte das Unternehmen mit rund 2500 Beschäftigten einen
Umsatz von 172,3 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 22,3
Millionen Euro. 80 Prozent seines Umsatzes macht Joyou in China. Im
Oktober 2009 schloss Joyhou mit dem westfälischen Armaturenhersteller
Grohe eine Vertriebsvereinbarung, unter der Joyou über eigenständige
Zwischenhändler Grohe-Produkte in China vertreiben wird.

(ddp)


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