13:26 | 16.12.2009
Deutscher Aktienmarkt freundlich
Frankfurt/Main (ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat bis zum
Mittwochmittag seine Gewinne ausgebaut. Bis 13.05 Uhr gewann der
Leitindex DAX 1,0 Prozent auf 5869 Punkte. Am Vormittag hatte er mit
5896 Punkten ein neues Jahreshoch markiert. Der MDAX stieg um 1,1
Prozent auf 7449 Zähler. Der TecDAX gewann 0,5 Prozent auf 813
Zähler.
Der Euro wurde am Mittag zu 1,4580 Dollar deutlich fester
gehandelt als am Morgen. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank
einen Referenzkurs von 1,4541 Dollar festgestellt. Im Handel wird auf
eine Erholungsbewegung nach der Schwäche der vergangenen Tage
verwiesen. Zudem tendierten nicht nur die europäischen Börsen
freundlich, auch die Wirtschaftsaktivität – gemessen an den
Einkaufsmanager-Indizes – im Euroraum ist im Dezember höher als
erwartet ausgefallen.
Im DAX waren am Mittag weiter vor allem Finanztitel gesucht. Allen
voran zogen Commerzbank um 6,1 Prozent auf 6,31 Euro an. Deutsche
Bank legten 4,3 Prozent auf 51,65 Euro zu. Grund für den Anstieg sind
Spekulationen der Zeitung «Nihon Keizai», denenzufolge bei den
schärferen Eigenkapitalrichtlinien es lange Übergangsfristen geben
werde. «Sollte etwas daran sein, wäre das eine fette Story, die auch
die Kurse der europäischen Banken kräftig steigen lassen könnte»,
sagte der Marktteilnehmer.
Das Verlierertrio wurde von Metro mit einem Minus von 0,7 Prozent
auf 42,68 Euro angeführt. Ebenfalls Verluste mussten Deutsche Telekom
und K+S hinnehmen.
In der zweiten Reihe stiegen Sky um 7,9 Prozent auf 1,92 Euro. TUI
kletterten 6,6 Prozent auf 5,78 Euro. Aareal Bank erhöhten sich im
Sog der Branchenspekulationen um 6,0 Prozent auf 13,96 Euro. Die
wenigen Verlierer wurden von ElringKlinger angeführt, die 2,5 Prozent
auf 15,50 Euro nachgaben. Gerresheimer sanken um 1,8 Prozent auf
23,58 Euro.
Im TecDAX waren am Mittag allen voran Dialog Semiconductor mit
einem Plus von 4,4 Prozent auf 7,61 Euro gesucht. United Internet
zogen um 3,3 Prozent auf 9,15 Euro an. Manz Automation gewannen 2,9
Prozent auf 61,00 Euro. Unter Druck standen dagegen Conergy, die 2,9
Prozent auf 0,67 Euro nachgaben. Drägerwerk büßten 1,7 Prozent auf
31,27 Euro ein.
(ddp)
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