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10:43 | 09.03.2011
E.ON erwartet in diesem Jahr Gewinneinbruch
Düsseldorf (dapd). Deutschlands größter Energieversorger E.ON rechnet in diesem Jahr mit einem deutlichen Gewinneinbruch. Wegen der Belastungen durch die Kernbrennstoffsteuer, der gesunkenen Strompreise und des Preisdrucks im Gasgeschäft werde das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted Ebitda) 2011 um bis zu 16 Prozent zurückgehen. Der bereinigte Konzernüberschuss könne sogar um fast 33 Prozent auf nur noch 3,3 Milliarden Euro sinken, berichtete der Konzern bei der Präsentation der Konzernbilanz 2010 am Mittwoch in Düsseldorf. Allein die Belastungen aus der neueingeführten Brennstoffsteuer bezifferte der Konzern auf knapp eine Milliarde Euro. Auch das Ergebnis des Jahres 2012 werde voraussichtlich noch von diesen negativen Einflüssen geprägt sein. Erst 2013 werde der Konzern wieder an das Ergebnisniveau von 2010 anschließen. Im vergangenen Jahr steigerte E.ON nicht zuletzt dank des florierenden Endkundengeschäfts in Großbritannien und höherer Erlöse im Netzgeschäft in Deutschland seinen Umsatz um 16 Prozent auf knapp 93 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 2 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag allerdings mit 4,9 Milliarden Euro um 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Zukunftsprognose des Düsseldorfer Energieriesen fiel damit ähnlich düster aus wie die des Essener Konkurrenten RWE. RWE hatte vor kurzem für das laufende Jahr einen Rückgang beim Betriebsergebnis von 20 Prozent und eine Verminderung des Nettogewinns um 30 Prozent angekündigt. dapd |
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