13:01 | 18.01.2008
Einzelhandel setzt hohe Erwartungen in den Winterschlussverkauf
Berlin (ddp). Der deutsche Einzelhandel setzt hohe Erwartungen in
den am Montag beginnenden freiwilligen Winterschlussverkauf (WSV).
Wegen des milden Winters sei vieles liegengeblieben, das jetzt raus
müsse, sagte der Geschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen
Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr, am Freitag in Berlin den
ddp/Dow Jones Wirtschaftsnachrichten. Vor allem bei Winterkleidung
könne mit Preisnachlässen von 30 bis 50 Prozent gerechnet werden – in
Extremfällen sogar bis 70 Prozent. Bereits am Wochenende sei mit
zahlreichen Reduzierungen zu rechnen.
Den letzten offiziellen Schlussverkauf gab es im Januar 2004.
Damals war die Schlussverkaufsregelung bei der Änderung des Gesetzes
gegen den unlauteren Wettbewerb gestrichen worden. Seither sind
Rabattaktionen ganzjährig möglich. Der Handel setzt aus
traditionellen Gründen aber im Winter und im Sommer weiter auf
Schlussverkäufe. «Wir haben in der Vergangenheit gelernt, dass es
sinnvoll ist, wenn die Geschäfte sowas gleichzeitig machen», sagte
Pellengahr. Der WSV soll am Montag beginnen und zwei Wochen bis zum
Karnevalswochenende andauern. Entscheidend für den Handel sei die
erste Woche.
(ddp)
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