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13:33 | 02.06.2010
EU prüft Joint Venture zwischen Siemens und Areva
Brüssel/München (ddp\.djn). In der Auseinandersetzung zwischen Siemens und seinem früheren französischen Partner Areva kommt die EU-Kommission dem DAX-Konzern zur Hilfe. Die EU werde prüfen, ob das für den Fall eines Ausstiegs der Münchner aus dem Atomtechnik-Gemeinschaftsunternehmen vereinbarte achtjährige Wettbewerbsverbot mit EU-Recht vereinbar ist, wie die Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Konkret geht es um die Frage, wie lange Siemens nach dem Ende der Kooperation mit Areva im Bereich der zivilen Kernenergienutzung nicht als Wettbewerber der Franzosen auftreten darf. Die Verträge zum Atomkraft-Gemeinschaftsunternehmen Areva NP sehen bislang eine Sperre von acht Jahren vor. Auf Bitten von Siemens prüft Brüssel nun, ob diese Klausel gegen die Kartellvorschriften der EU verstößt. Anfang 2009 hatte Siemens seinen Ausstieg aus dem Nukleartechnik-Joint-Venture Areva NP angekündigt und erklärt, künftig mit der russischen Rosatom zusammenarbeiten zu wollen. Seither streiten sich beide Seiten um die Konditionen dieses Ausstiegs. ddp |
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