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9:26 | 05.02.2010
financial.de Breaking News: Enel, ENI, LVMH
Enel: Der italienische Versorger steigerte nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2009 den Umsatz um 4,6% auf 64,0 (61,2; Marktkonsens: 64,59) Mrd. Euro. Das EBITDA verbesserte sich um 12% auf 16,0 (14,3; Marktkonsens: 15,88) Mrd. Euro. Die Nettoverschuldung sank zum 31.12.2009 auf 51,0 (30.09.2009: 54,1) Mrd. Euro. Das Unternehmen will die Fremdkapitalquote weiter senken, um den Nettoschuldenstand bis Ende 2010 auf 45 Mrd. Euro zu senken. ENI: Der italienische Ölkonzern hat nach eigenen Angaben der EU-Wettbewerbsbehörde den Verkauf von Anteilen an drei Gaspipelines angeboten, um die Wettbewerbsbedenken der EU zu zerstreuen. Die drei Pipelines hätten einen Wert von 1,5 Mrd. Euro. Die EU-Kommission untersucht derzeit einen möglichen Marktmissbrauch durch ENI. Dem Ölkonzern könnte dabei eine Strafe von 1 Mrd. Euro drohen. ENI bot der Kommission nun den Verkauf ihres Anteils an der TAG-Pipeline an, die Gas aus Russland nach Italien transportiert. Zudem will ENI die Gasleitungen durch Deutschland und die Schweiz (TENP und Transitgas) abgeben. LVMH: Der Luxusgüterkonzern verzeichnete in 2009 einen Umsatzrückgang von 1% auf 17,05 (17,19; Marktkonsens: 17,06) Mrd. Euro. Das Nettoergebnis sank um 13% auf 1,76 (2,03; Marktkonsens: 1,82) Mrd. Euro. Der Free Cash Flow wurde um 66% auf 2,205 Mrd. Euro gesteigert. Die Dividende für 2009 wird um 3% auf 1,65 Euro je je Aktie erhöht. Einen konkreten Ausblick auf 2010 gab das Unternehmen nicht. Eine Erholung des Geschäft in den USA werde deutlich ausfallen, so das Unternehmen. In Europa werde die Geschäftsbelebung schwächer ausfallen. |
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