WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

8:31 | 12.11.2009
GEA will sich gegen EU-Kartellstrafe wehren

Bochum (ddp). Der Technologiekonzern GEA will sich gegen eine von
der EU verhängte Kartellstrafe wehren. «GEA hält die Verhängung des
Bußgeldes für unbegründet und prüft derzeit rechtliche Schritte»,
teilte der MDAX-Konzern am Mittwochabend in Bochum mit. Die
Europäische Kommission hatte am Mittwoch wegen illegaler
Preisabsprachen bis zum Jahre 2000 im Markt für Hitzestabilisatoren
Geldbußen von insgesamt 173 Millionen Euro gegen 24 Unternehmen
verhängt.

Darunter befänden sich auch zwei kleinere Unternehmen, die vor
knapp zehn Jahren von der früheren Metallgesellschaft AG/mg
technologies ag veräußert worden waren beziehungsweise der im Jahre
2004 ebenfalls verkauften Dynamit Nobel zuzurechnen sind. Wie GEA
mitteilte, ist nach Ansicht der Europäischen Kommission die GEA Group
als Rechtsnachfolgerin der Metallgesellschaft für die begangenen
Verstöße gesamtschuldnerisch in Höhe von bis zu 3,3 Millionen Euro
haftbar.

(ddp)


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