WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

15:44 | 28.03.2010
Gegner der unterirdischen CO2-Speicherung pflanzen 5000 Bäume

Neutrebbin (ddp.djn). Aus Protest gegen die geplante unterirdische
Speicherung von Kohlendioxid (CO2) sind am Wochenende nach Angaben
von Initiativen bundesweit über 5000 Bäume gepflanzt worden. Unter
dem Motto «Bäume statt CO2-Endlager» hatte die Organisation WikiWoods
gemeinsam mit dem Verein BruchKultur zu der Pflanzaktion aufgerufen.
Beteiligt haben sich den Angaben zufolge Menschen aus Berlin,
Brandenburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Tausende pflanzten demnach auf dem
eigenen Grundstück oder ausgewiesenen Flächen Bäume.

Schwerpunkte der Aktion waren die Brandenburger Regionen um
Beeskow, Neutrebbin und Letschin. Dort hat das Landesbergamt die
Prüfung von unterirdischen Speichermöglichkeiten zugelassen. Die
rot-rote Landesregierung unterstützt die Erforschung und Entwicklung
der CCS-Technologie zur Abscheidung und unterirdischen Speicherung
von CO2. Diese soll bei der Braunkohleverstromung und in der
Industrie für eine Senkung des CO2-Ausstoßes sorgen.

(ddp)


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