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20:37 | 08.02.2012
Gewerkschaft EVG kritisiert angebliche Umbaupläne für Bahn-Bundesamt
Berlin (dapd). Als “schlechten Faschingsscherz” hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Vorwürfe von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) kritisiert. Der CSU-Politiker hatte Konsequenzen bei der Behörde für den Fall angedroht, dass die derzeit heftig kritisierten langen Zulassungsverfahren für Züge und Lokomotiven auf ihr Konto gingen. Die Länge der Verfahren habe ihre Ursache im Personalmangel, erklärte die EVG am Mittwoch. Tatsächlich gebe es mit dem “Handbuch Eisenbahnfahrzeuge”, das im vergangenen Jahr von den Beteiligten entworfen und verabschiedet wurde, bereits Regularien zur Verkürzung der Verfahren. Das Handbuch müsse nur umgesetzt werden. “Dafür aber braucht man das entsprechende Personal”, sagte EVG-Vorstandsmitglied Martin Burkert. Seit 1994 sei der Personalbestand im EBA um 20 Prozent reduziert worden. dapd |
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