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20:36 | 08.02.2012
Kundenklage gegen Hypovereinsbank auf 155 Millionen Euro erhöht
München (dapd). Die Millionenklage eines Kunden gegen die Hypovereinsbank wegen angeblicher Pflichtverletzungen hat sich ausgeweitet. Der Immobilienmilliardär Rafael Roth fordert von der Bank nun 155 Millionen Euro, wie die “Financial Times Deutschland” (Mittwochausgabe) berichtete. Er habe seine Klage, in der er der Bank fehlerhafte Beratung und Pflichtverletzungen bei Aktiengeschäften vorwirft, um 31 Millionen Euro aufgestockt. Das Landgericht München bestätigte auf dapd-Anfrage, dass eine Klage vorliege und von 124 auf 155 Millionen Euro erhöht worden sei. Zum Namen des Klägers oder den genaueren Inhalten der Klage äußerte sich der Sprecher nicht. Die Hypovereinsbank kommentierte das Geschehen nicht. Dem Zeitungsbericht zufolge hatte Roth zwischen 2006 und 2008 über die Hypovereinsbank Geschäfte abgewickelt, um Steuergutschriften zu erhalten. Dabei habe es sich um das umstrittene “Divivendenstripping” gehandelt. Die Finanzverwaltung habe dies aber nicht anerkannt und von Roths Unternehmen 120 Millionen Euro zurückgefordert. dapd |
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