WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

18:42 | 10.09.2010
Machnig verlangt von ostdeutscher Wirtschaft mehr Innovation

Erfurt (dapd-lth). Die ostdeutsche Wirtschaft muss nach Ansicht von Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) mehr auf eigene Ideen setzen. “Die simple Imitation der Westländer trägt nicht mehr als wirtschaftspolitisches Konzept”, sagte er am Freitag in Erfurt. 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung stehe der Aufbau Ost vor einem Wendepunkt. Die neuen Länder müssten jetzt ein eigenständiges Wirtschaftsprofil entwickeln und neue Leitmärkte für sich erschließen.

Die Hauptprobleme sind laut Machnig zu kleine Forschungs- und Entwicklungs-Abteilungen, die kleinstrukturierte Wirtschaft sowie ein sich verschärfender Fachkräfte-Mangel. “Das sind die zentralen Probleme, für die wir in Ostdeutschland schnell gute Lösungen finden müssen.”

Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, seien Innovationen gefragt, sagte Machnig. Danach müssten sich die Fördermaßnahmen richten. “Wirtschaftsförderung muss zu Innovations- und Technologie-Förderung werden.” Forschungs-Einrichtungen müssten vermehrt in Ostdeutschland angesiedelt und ausgebaut werden.

dapd


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