13:29 | 18.02.2009
Sanierung von SinnLeffers kommt offenbar voran
Hagen (ddp-nrw). Die Sanierung der zurzeit insolventen
Bekleidungskette SinnLeffers macht laut Unternehmensangaben
Fortschritte. Wie ein Firmensprecher am Mittwoch in Hagen mitteilte,
will am 9. März eine Gläubigerversammlung über die Umsetzung eines
Insolvenzplans abstimmen. Sollte dieser Plan angenommen werden, werde
das Unternehmen alle festgelegten Schritte zügig realisieren. Dann
könne SinnLeffers noch im zweiten Quartal aus dem
Insolvenzplanverfahren entlassen werden, hieß es.
Die bisherige Resonanz auf das Sanierungskonzept sei überwiegend
positiv, sagte der Sprecher. «Wir stehen hinter dem Insolvenzplan und
sehen realistische Perspektiven für eine profitable
Geschäftsentwicklung der SinnLeffers GmbH», zitierte er Christa
Warning, die die Lieferantenforderungen vertritt.
SinnLeffers hatte im vergangenen August einen Antrag auf Eröffnung
eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als Ursache verwies das
Unternehmen auf die Kaufzurückhaltung der Verbraucher und zu hohe
Mieten. Im Laufe der Insolvenz mussten 22 Filialen schließen; derzeit
gibt es noch 25 Niederlassungen von SinnLeffers mit rund 2500
Mitarbeitern.
(ddp)
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