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11:00 | 14.01.2011
Vier Bieter im Rennen um WestLB
Düsseldorf (dapd). Vier Bieter sind noch im Rennen um den Kauf der WestLB. Es seien eine Reihe interessanter und belastbarer Angebote eingegangen, berichtete Friedrich Merz, Rechtsanwalt und Veräußerungsbeauftragter der WestLB, am Freitag. Die vier Bieter werden nun Zugang zum Datenraum erhalten und müssen bis zum 11. Februar konkrete Angebote vorlegen. Am Donnerstagabend hatten sich die WestLB-Eigentümer im Lenkungsausschuss anonymisiert über die Angebote informieren lassen. “Die engagierten, intensiven und guten Diskussionen im Lenkungsausschuss bringen uns ein erhebliches Stück weiter in einem geordneten Verfahren, einen neuen Eigentümer für die Bank zu finden”, sagte der frühere CDU-Politiker Merz. In der kommenden Woche werde die EU-Kommission über den Stand des Bieterverfahrens informiert. Eine Sprecherin des Verkaufsbeauftragten sagte auf Anfrage, unter den eingegangenen Angeboten hätten die ausgewählten vier Interessenten belastbare Angebote für die Gesamtbank abgegeben. Unter anderem enthielten die eingereichten Angebote auch Konzepte zur Rückführung gezahlter Beihilfen. Die Namen der Interessenten nannte sie nicht. In Medienberichten waren zuletzt neben den Beteiligungsgesellschaften Apollo und Blackstone auch die japanische Shinsei Bank und die chinesische China Development Bank genannt worden. dapd |
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