WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

11:30 | 18.02.2011
Weinkonsumenten kaufen günstiger ein

Mainz (dapd). Die Bundesbürger geben weniger Geld für Wein aus. Im vergangenen Jahr sanken die Ausgaben für Wein um 2,7 Prozent, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) in Mainz am Freitag auf Basis von GfK-Erhebungen mitteilte. Der Weinabsatz blieb mit einem Minus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil.

Ein wesentlicher Grund für die rückläufigen Umsätze sei, dass es immer mehr Sonderangebote für Wein im Lebensmittelhandel gebe, sagte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. Hinzu komme, dass in diesem Handelssegment eine “sehr große Preisaggressivität der ausländischen Anbieter” herrsche.

Vom Rückgang besonders betroffen waren Weine aus den deutschen Anbaugebieten. Sie gaben im Absatz um 5,0 Prozent und im Umsatz um 5,7 Prozent nach. Dennoch waren die deutschen Anbieter mit einem Anteil von 46 Prozent an den verkauften Weinmengen und 52 Prozent am Weinumsatz weiterhin mit großem Abstand Marktführer im eigenen Land.

Weine aus Italien blieben mit einem Umsatzmarktanteil von 13 Prozent konstant, französische Weine gaben um einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent nach, und die spanischen Weine kommen nach einem Plus von zwei Punkten auf einen Anteil von acht Prozent am Weinumsatz in Deutschland.

Roséweine legten im vergangenen Jahr im Absatz um 6,5 Prozent zu und erreichten einen Marktanteil von 9,6 Prozent. Der Rotweinanteil am gesamten Weinkonsum in Deutschland belief auf 51 Prozent, der Weißweinanteil auf 39,4 Prozent.

dapd


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