ROHSTOFF INTERNATIONAL

16:04 | 19.11.2010
First Berlin hebt Kursziel zu Deutsche Rohstoff AG auf 20 Euro an

Die Analysten von First Berlin Equity Research haben ihre Analyse der Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7) aktualisiert und dabei ihr Kursziel für das Heidelberger Unternehmen auf 20 Euro erhöht.

Trotz der Verdopplung des Aktienkurses der Deutsche Rohstoff seit Aufnahme der Berichterstattung im Juli dieses Jahres sehe man weiteres Aufwärtspotenzial, erklärten die Analysten. Vor allem, da man in den kommenden Monaten einen ergiebigen Newsflow erwarte.

Die Deutsche Rohstoff habe im Oktober mit dem Abbau auf dem Goldprojekt Georgetown begonnen. Das Unternehmen plane auf den Lagerstätten Electric Light und Red Dam bis Ende Dezember 50.000 Tonnen Erz abzubauen, was der gesamten aktuellen Ressourcenschätzung auf diesen Arealen entspreche. Die Verarbeitung solle im November beginnen, so First Berlin weiter, und ab November für sechs Monate mit 2.000 Unzen Gold pro Monat laufen.

Zudem habe die DRAG auf dem Jubilee Plunger-Gelände südlich von Georgetown sechs Gräben ausgehoben. Das Management glaube, dass auf diesem Areal signifikanten Ressourcen vorhanden sein könnten und dass es eventuell möglich sein dürfe, diese schon 2011 abzubauen. Man erwarte, so die Analysten, dass die Ergebnisse des Bohrprogramms auf Jubilee Plunger noch vor Ende des laufenden Jahres veröffentlicht würden.

Darüber hinaus glaubt First Berlin, dass ein Update der Ressourcenkalkulation auf dem kanadischen Wrigley-Projekt des Unternehmens anstehen dürfte, da der Partner Glencore dort ein 4.500 Meter umfassendes Bohrprogramm durchführe.

Zudem habe das Interesse an der Buntsandsteinschicht des Oberen Rheingrabens erheblich zugenommen. Die DRAG verfüge über Beteiligungen an drei Buntsandsteinfeldern. Das Management habe mitgeteilt, dass für mindestens eines dieser drei Felder ein Joint Venture-Deal zum Jahresende wahrscheinlich sei.

Darüber hinaus ziehe man nun die so genannten Hightech-Metall-Vorkommen der Deutsche Rohstoff in die Bewertung mit ein und gehe davon aus, dass – so alles nach Plan laufe – auf Georgetown genug Cash generiert werde, um die nächste Phase des Abbaus zu finanzieren und noch Cash zur Finanzierung anderer Projekte übrig bleibe.

Zu Ihrer Information haben wir Ihnen die vollständige Studie im Folgenden beigefügt.

First_Berlin_Deutsche_Rohstoff_18_November_2010.pdf

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