Aktuelle Ernteprognosen belasten die Preise für Agrarrohstoffe
Die aktuellen Ernteprognosen des US-Landwirtschaftsministeriums USDA belasten die Preise für Mais, Weizen und Sojabohnen weiter.
Ende Juni wurde ja die Ausweitung der US-Anbauflächen bekannt gegeben. So soll die US-Maisernte auf 12,29 Mrd. Scheffel steigen. Dies bedeutet eine Korrektur um 3% nach oben und liegt damit nur noch knapp 6% unter der Rekordernte von 2007.
Bei Sojabohnen wird in den USA in diesem Jahr eine Rekordernte von 3,26 Mrd. Scheffel erwartet, was eine Aufwärtskorrektur um 2% gegenüber Juni darstellt. Damit würde die Vorjahresernte um 10% gesteigert.
Die Weizenernte soll dem USDA zufolge 2,11 Mrd. Scheffel betragen. Trotz dieser Aufwärtsrevision um 4,7% gegenüber Juni liegt die Ernte damit 15,5% unter dem Vorjahr.
Die Korrektur der Ernteprognosen wird auch in höheren End-Lagerbeständen sichtbar. Gegenüber der Juni-Prognose wurden alle Vorräte zum Ende des Erntejahres 2009/10 nach oben revidiert: Mais auf 1,55 Mrd. Scheffel (+ 42%), Sojabohnen auf 250 Mio. Scheffel (+19%) und Weizen auf 706 Mio. Scheffel (+9%).