ROHSTOFF NEWS

15:25 | 11.07.2019
Auf dem EU-Weizenpreis lasten die laufende Ernte und die Erwartung einer hohen Konkurrenz auf den Exportmärkten – USDA veröffentlicht heute neue Prognosen

Der Weizenpreis an der Börse in Paris hat zuletzt wieder auf unter 180 EUR je Tonne nachgegeben. In den wichtigsten EU-Weizenländern sind die Erntearbeiten angelaufen. Die Menge dürfte deutlich über der des letzten Jahres liegen. Das französische Agrarministerium geht von 37 Mio. Tonnen Weichweizen (+ 8,5%) aus, für Deutschland der Deutsche Bauernverband von 24,1 Mio. Tonnen (+ 23%). Auf dem Preis lasten die laufende Ernte und die Erwartung einer hohen Konkurrenz auf den Exportmärkten. In der Schwarzmeerregion wird ebenfalls mit einer guten Ernte gerechnet.
Neue USDA-Prognosen
Für heute steht die Veröffentlichung der neuen Prognosen zu Angebot und Nachfrage auf wichtigen Agrarmärkten durch das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) an. Das Interesse dürfte dabei hauptsächlich den Erträgen gelten. Die Teilnehmer einer Reuters-Umfrage erwarten eine leichte Abwärtsrevision der Ertragsschätzung bei Mais und Sojabohnen. Dies sowie Berichte über ein „konstruktives“ Telefonat zwischen Verhandlungsführern im sino-amerikanischen Handelsstreit bewirkten gestern bei beiden Produkten einen leichten Preisauftrieb. Wesentlich ist weiterhin die Witterung. Derzeit ist es in vielen Gegenden des Mittleren Westens heiß. Nach der übermäßigen Nässe zuvor kann sich dies zunächst vorteilhaft auswirken.


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