ROHSTOFF NEWS

11:52 | 03.05.2010
Belastende Faktoren für die Industriemetalle

Die Industriemetalle dürften unter Druck geraten. Belastend wirken der starke USD, die Entscheidung der chinesischen Regierung zur nochmaligen Erhöhung der Mindestreserveanforderungen für die Banken sowie der Plan der australischen Regierung zur Einführung einer neuen Sondersteuer von 40% auf die Gewinne von Minenunternehmen. In den Lagerhäusern der Börse Shanghai sind die Metallbestände in der Woche zum 29. April weiter gestiegen. Die Kupfervorräte erhöhten sich auf fast 190 Tsd. to und befinden sich damit auf dem höchsten Niveau seit dem Beginn der Aufzeichnungen, also mindestens seit 2003. Die Aluminiumbestände sind weiter auf 434 Tsd. to, die Zinkbestände auf fast 260 Tsd. to gestiegen, also auf neue Höchstwerte. An der COMEX haben sich die spekulativen Netto-Long-Positionen bei Kupfer in der Woche zum 27. April um 3,2 Tsd. auf 22,4 Tsd. Kontrakte reduziert, den niedrigsten Stand seit 5 Wochen. Ein weiterer Rückgang könnte den Druck auf die Metallpreise verstärken, mit deren Korrektur ohnehin zu rechnen ist. An LME und SHFE gibt es heute keine Preise, da die Märkte in Japan, China und Großbritannien feiertagsbedingt geschlossen sind.


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