ROHSTOFF NEWS |
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8:54 | 09.12.2010
Breaking News I: HeidelbergCement, K+S
HeidelbergCement: Das Konzernmanagement will sich 2011 verstärkt auf die Wachstumsmärkte in Asien, Afrika und Osteuropa konzentrieren und dort investieren. CEO Bernd Scheifele erwartet insbesondere in Asien und Afrika eine anhaltend positive Nachfrage nach Baustoffen. Deshalb will der Konzern seine Zementkapazitäten in Schwellenländern ausbauen. Langfristig soll ihr Anteil an der Produktionskapazität des Konzerns von 58% auf 70% steigen. Kleinere Zukäufe schließt Scheifele dazu auch in Zukunft nicht aus. Trennen will sich der Konzern weiter von Randaktivitäten wie dem Ziegelgeschäft, wenn ein entsprechender Preis gezahlt wird. K+S: Der Vorstand hat die Prognosen für 2010 und 2011 bekräftigt. Im kommenden Jahr dürften das operative Ergebnis und der bereinigte Gewinn nach Steuern deutlich steigen, sagte CEO Norbert Steiner. Der Umsatz dürfte moderat zulegen. Nach einem Umsatz- und Gewinnschub im 3. Quartal hatte K+S Anfang November die Ergebnisprognose für 2010 erhöht. Bei Vorlage des vollständigen Quartalsberichts hatte CEO Steiner auch die Umsatzprognose auf 4,8 bis 5,0 (Vorjahr: 3,6) Mrd. Euro angehoben. Für 2010 rechnet das Management mit einem operativen Ergebnis (EBIT I) von 630 bis 670 (2009: 238) Mio. Euro. Dabei bleiben Bewertungsveränderungen von Derivaten insbesondere zur Absicherung von Wechselkursrisiken außen vor. Der Vorstand prüft derzeit für das seit 1987 geschlossene und seither innerhalb der Unternehmensgruppe als Reservebergwerk geführte Kalibergwerk Siegfried-Giesen (Niedersachsen) die geologischen, technischen und wirtschaftlichen Aspekte einer möglichen Wiederaufnahme der Förderung. Das geht aus einer Präsentationsunterlage hervor, die K+S-Vorstandsmitglied Joachim Felker bei einem Capital Markets Day des Unternehmens vorlegte. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Voraussichtlich im 2. Halbjahr 2011 sollen die Ergebnisse der Studie vorliegen. Überdies ist K+S mit dem Bund weiter in Kontakt, ein Anfang der neunziger Jahre stillgelegtes Bergwerk in Roßleben an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Bisher haben die Preisvorstellungen von Bund und K+S dem Vernehmen nach aber weit auseinander-gelegen. |
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