ROHSTOFF NEWS

15:28 | 03.04.2020
Handel mit Kaffeebohnen in Vietnam steht still – Zucker profitiert vom Preissprung bei Rohöl

Vietnam ist der zweitgrößte globale Kaffeeproduzent. Nun kam dort der Handel mit Kaffeebohnen zum Erliegen, da seit Mittwoch eine Kontaktsperre (vorerst zwei Wochen) in Kraft ist. So gibt es keine Auktionen, der Transport ist enorm behindert und in den Häfen wird kaum gearbeitet. Es besteht Besorgnis hinsichtlich der Beeinträchtigungen der globalen Lieferketten. Deshalb hatte es bereits Unruhe am Kaffeemarkt gegeben, bisher hauptsächlich in Brasilien und auf Arabica-Kaffee bezogen. Letzterer wurde bereits vor der Corona-Krise knapp. Aufgestockt wird erst bei der – bald anlaufenden – brasilianischen Ernte. In Vietnam wird fast nur Robusta-Kaffee produziert. Der Robusta- Preis befindet sich seit Herbst 2018 im Abwärtstrend, gestern konnte er in London auf 1.209 USD je Tonne (+3,2%) steigen. Auch der Arabica-Preis konnte zulegen, um 2,9% auf über 119 US-Cent je Pfund.
Zucker
Im Sog des Preissprungs bei Rohöl konnten auch die Zuckerpreise auf rund 10,3 US-Cent zulegen. Am Mittwoch wurde bei 10,04 US-Cent je Pfund ein 1½-Jahrestief verzeichnet. Grund war, dass sich die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres globales Defizit in der kommenden Saison (auch durch den Ölpreisverfall) verringerte.


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