ROHSTOFF NEWS

12:35 | 07.02.2012
HSBC hält an Durchschnittsgoldpreis von 1.850 USD pro Unze für 2012 fest

Die Analysten der HSBC halten an ihrer Prognose für einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.850 USD pro Unze im laufenden Jahr fest. Als Gründe führen sie weiterhin die hohe Verschuldung vieler Staaten, die lockere Geldpolitik und wachsende geopolitische Risiken an.

Zudem könnte nach Meinung der Experten eine Verschiebung der Fokussierung von der europäischen Schuldenkrise hin zu den fiskalischen Problemen der USA im Wahljahr 2012 die Investorennachfrage nach Gold stimulieren. Die HSBC ist der Ansicht, dass ein steigender Minenausstoß, eine schwache Schmucknachfrage und ein hohes Angebot an Altgold die Goldrallye zwar begrenzen aber nicht umkehren können.

Wie die Analysten weiter ausführen, sei die Tatsache, dass die Zentralbanken nun zu starken Goldkäufern geworden seien, nachdem sie über Jahrzehnte auf der Verkäuferseite gestanden hätten, die wichtigste positive Entwicklung für den Goldpreis seit der Entstehung der Gold-ETF (Exchange Traded Funds). Die HSBC geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen und die Nachfrage aus dem offiziellen Sektor das Angebot verknappen wird, was positive Auswirkungen auf den Goldpreis habe.


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