ROHSTOFF NEWS

14:33 | 31.07.2020
Metallpreise können sich gegen die schwachen BIP-Daten aus den USA behaupten

Die US-Wirtschaft brach im 2. Quartal aufgrund der Coronavirus-Pandemie annualisiert um 32,9% ein. Bei Anwendung der europäischen Rechnungsmethode entspricht dies einem Minus von 9,5% gegenüber dem Vorquartal. Die Erholung, die in den USA schon im Mai eingesetzt hat, verliert aber wohl wegen der neuerlichen Infektionswelle an Dynamik. Die Metallpreise zeigten kaum eine Reaktion auf die BIP-Daten. Sie gaben bereits im Vorfeld der Veröffentlichung etwas nach, wobei die schwachen Aktienmärkte und der zeitweise festere USD eine Rolle spielten. Später wurden im Zuge des wieder schwächeren USD die Verluste teilweise aufgeholt. Kupfer, welches gestern zwischenzeitlich unter 6.400 USD je Tonne fiel, handelt heute Morgen bereits wieder 100 USD höher. Zum heutigen Preisanstieg trägt der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China bei. Dieser stieg im Juli – entgegen den Erwartungen – auf 51,1 und bleibt somit im expansiven Bereich. Dies ist ein Hinweis auf eine weitere Erholung der chinesischen Wirtschaft und einer möglichen wieder höheren Metallnachfrage. Der Preisanstieg der Industriemetalle, der seit ihrem Einbruch im März erfolgte, könnte jedoch zu einer kurzfristigen Korrektur führen.


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