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Metallpreise müssen heute Morgen in der Breite abgeben

Die Metallpreise müssen heute Morgen in der Breite abgeben. Die Marktteilnehmer blicken auf die gemischt ausgefallen chinesischen Konjunkturdaten für Februar. Im Gegensatz zu den Umsätzen des Einzelhandels und den Investitionen in Sachanlagen konnte die Industrieproduktion die Erwartungen nicht erfüllen. Die Kreditvergabe befindet sich auf sehr hohem Niveau, obwohl sie sich im Vormonatsvergleich halbiert hat. Die Inflationsrate ist auf ein 16-Monatshoch angestiegen und auch mit Blick darauf werden weitere Maßnahmen der Regierung zur Abkühlung der Konjunktur befürchtet.
Negativ zeigen sich auch die Daten zur Stahlproduktion (China ist der größte globale Stahlproduzent). Im Februar ging die Produktion im Vormonatsvergleich um 10% auf 55,6 Mio. to zurück – bei gleichzeitig gesunkenen Exporten. Eine negative Auswirkung auf die Zinknachfrage ist wahrscheinlich, da Zink überwiegend in der Produktion von galvanisiertem Stahl Verwendung findet.
Mit einer deutlichen Preiskorrektur bei den Metallen muss gerechnet werden.

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