ROHSTOFF NEWS

15:13 | 07.07.2020
Ölpreise treten nach wie vor auf der Stelle

Am Ölmarkt gleichen sich negative und positive Faktoren nahezu aus, deshalb stagnieren die Ölpreise. Saudi-Arabien nahm erneut eine Erhöhung der Verkaufspreise vor. Im August gilt für asiatische Kunden für Arab Light oder Medium ein Aufschlag von 1,2 USD ggü. Oman/Dubai (Juli 0,2 USD je Barrel). Dies weist zwar auf eine stärkere Nachfrage hin, jedoch ist im Hinblick auf deutlich höhere Preise und hohe Lagerbestände mit einem starken Rückgang der chinesischen Importe zu rechnen. China (und auch andere Kunden in Asien) dürften während des Preiskriegs innerhalb der OPEC+ weit über Bedarf importiert haben. Der konkurrierende US-Ölsektor kann noch nicht von höheren Ölpreisen profitieren. Stark trifft es die dortige Ölindustrie, dass gestern das US-Bezirksgerichts aus Umweltschutzgründen den Stopp der Dakota Access-Pipeline verordnet hat. Die Pipeline (rund 1.900 km lang) mit einer täglichen Transportkapazität von bis zu 570 (derzeit 470) Tsd. Barrel verbindet die Ölfelder in der Bakken-Formation in Nord-Dakota mit dem Transportknoten in Illinois, von wo Rohöl zur Ost- oder Golfküste umgeleitet werden kann. Des weiteren fiel gestern eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen den Bau der Keystone XL-Pipeline. Letztere sollte hauptsächlich zusätzliches Rohöl aus Alberta in Kanada in die USA bringen. Erst am Freitag war der Baustart des Projekts auf der kanadischen Seite eingeleitet worden.


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