ROHSTOFF NEWS

16:24 | 13.03.2009
Preise für Mais, Weizen und Sojabohnen steigen

Gestern sind die Preise für Mais, Weizen und Sojabohnen um bis zu 6% gestiegen und konnten somit ihre Verluste vom Vortag größtenteils wieder wettmachen. Neben steigenden Aktienmärkten und dem höheren Ölpreis trugen die aktuellen Exportzahlen des US-Landwirtschaftsministeriums dazu bei, da sie eine gestiegene Nachfrage nach US-Getreide und Ölsaaten signalisieren. So lagen die Maisexporte in der vergangenen Woche 38% höher als in der Woche zuvor. Die Sojabohnenexporte stiegen im Wochenvergleich sogar um mehr als das Fünffache. Da die Sojabohnenernte in Lateinamerika in diesem Jahr deutlich niedriger ausfällt, dürfte der weltgrößte Netto-Importeur China nun verstärkt Sojabohnen aus den USA einführen. Zumal in dieser Woche bekannt wurde, dass das staatliche chinesische Reservebüro Sinograin derzeit nicht genügend Sojabohnen auf dem heimischen Markt erwerben kann, um die zu niedrigen Reserven auf das angestrebte Niveau anzuheben. Zusätzlich preisstützend könnten sich die neuen Erntschätzungen aus China erweisen. Denen zufolge dürfte die chinesische Weizenproduktion in diesem Jahr aufgrund der Dürre um 1,3% auf 111 Mio. Tonnen fallen. Bei Mais erwartet das Chinesische Nationale Getreide- und Ölinformationszentrum (CNGOIC) einen Rückgang um 1,5% auf 163 Mio. Tonnen, bei Sojabohnen ein Minus um 9% auf 15 Mio. Tonnen.


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