ROHSTOFF NEWS |
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15:11 | 01.02.2012
Seafield Resources plant mit 100.000 Unzen Goldproduktion auf Miraflores
Nachdem der kanadische Goldexplorer Seafield Resources (WKN A0M8M4) die Ressourcen seiner Lagerstätte Miraflores in weniger als zwei Jahren auf fast zwei Millionen Unzen Gold gesteigert hat, plant das Unternehmen nun – angesichts einer in Kürze zur Veröffentlichung anstehenden Studie zur vorläufigen Bewertung der Wirtschaftlichkeit des Projekts – mit einer Produktion von rund 100.000 Unzen Gold pro Jahr. Das erklärte jetzt Elina Chow, bei Seafield verantwortlich für den Bereich Unternehmensentwicklung. Am gestrigen Dienstag hatte Seafield eine aktualisierte Ressourcenschätzung für Miraflores vorgelegt – Teil des größeren Goldprojekts Quinchia in Kolumbien. Darin kommt das Unternehmen auf rund 60% oder 700.000 Unzen Gold mehr an gemessenen und angezeigten Ressourcen gegenüber der letzten Ressourcenschätzung aus dem vergangenen Mai. Damals hatte Seafield 1,2 Mio. Unzen bei einem Durchschnittsgehalt von 0,9 Gramm Gold pro Tonne und einem Cut-Off von 0,3 Gramm je Tonne gezählt. Bei dem gleichen Cut-Off meldete das Unternehmen nun 1,9 Mio. Unzen Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,8 Gramm pro Tonne, die die Basis einer so genannten Scoping-Studie darstellen werden, die im März präsentiert werden soll. Chow erklärte gegenüber dem Branchendienst Mineweb, dass Miraflores wohl als Kombination aus Tage- und Untertagebau entwickelt werden wird. Es werde sich dabei nicht um ein riesiges Projekt handeln, führte Chow weiter aus, sondern um ein Projekt mit einer Produktionskapazität von ungefähr 100.000 Unzen pro Jahr. Erste metallurgische Tests jedenfalls deuten auf hohe Gewinnungsraten von bis 94,3% für die Miraflores-Lagerstätte hin. Seafield arbeitet zudem an der drei Kilometer entfernt liegenden Goldlagerstätte Dosquebradas, die im Süden an das Dos Quebradas-Projekt von Batero Gold angrenzt. Bislang hat man auf Dosquebradas 920.772 Unzen Gold mit durchschnittlich 0,5 Gramm pro Tonne und 57 Mio. Pfund Kupfer mit 0,04% nachgewiesen.
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