ROHSTOFF NEWS

14:02 | 09.09.2021
Trotz höherer Produktion in Thailand ist bei Zucker ein globales Defizit zu erwarten

Die brasilianische Zuckermenge 2021/22 wird die des Vorjahres nicht erreichen, sondern deutlich niedriger ausfallen. In Indien steht eine weitere gute Ernte bevor. Für Thailand (zweitgrößtes Zuckerexportland) ist die Erzeugergruppe Thai Millers Corp. zuversichtlich und erwartet eine Produktion von bis zu 11 Mio. Tonnen. Für 2022/23 werden sogar 13 Mio. Tonnen in Betracht gezogen. Die Zuckerrohrfläche wird wegen des attraktiven Preisniveaus ausgeweitet, zudem werden ergiebige Niederschläge erwartet. Das Exportpotenzial für 2021/22 schätzt Thai Millers auf über 8 Mio. Tonnen Zucker. Dies würde den Rückgang in Brasilien etwa ausgleichen. Für Brasilien setzt die ISO 2021/22 Exporte von rund 26 Mio. Tonnen an. Die ISO rechnet für 2021/22 mit einer Produktion in Thailand von 9 Mio. Tonnen und Exporten in Höhe von 6,2 Mio. Tonnen. Für die EU erwartet sie eine Produktion von 14,9 Mio. Tonnen (die EU-Kommission in ihrem Sommer-Kurzfristausblick 15,5 Mio. Tonnen). In Deutschland läuft in wenigen Wochen die Zuckerrübenernte und Zuckerproduktion an. Die deutsche Zuckerindustrievereinigung WVZ erwartet hier 4,4 Mio. Tonnen.
Die ISO erwartet ein globales Defizit 2021/22 von 3,8 Mio. Tonnen, basierend darauf, dass die weltweite Produktion stagnieren, die Nachfrage aber etwas zulegen soll.
Die Preise dürften auch in den kommenden Monaten auf hohem Niveau bleiben.


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