ROHSTOFF NEWS

16:28 | 07.07.2020
US-Sojabohnen- und Maispreise konnten zulegen

In wichtigen Anbaugebieten des Mittleren Westens der USA haben die Maispflanzen unter der trockenen und heißen Witterung der letzten Tage gelitten. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat deshalb den Anteil der als gut oder sehr gut bewerteten Pflanzen auf 71% gesenkt. Gleichzeitig kamen Bestellungen aus China (zur Lieferung nach der neuen Ernte) und aus Mexiko. Insgesamt gab dies gestern den Maispreisen etwas Auftrieb. Im Kontrakt mit Fälligkeit Dezember schloss der Preis bei 356 US-Cent je Scheffel. Am 30. Juni hatte das USDA eine tatsächlich mit Mais bebaute Fläche berichtet, die deutlich unter der geplanten liegt, wodurch die bisher sicher erwartete US-Rekordernte infrage gestellt wird.
Bei Sojabohnen scheint die Auswirkung der ungünstigen Witterung geringer. Der Zustand blieb bei 71 % als gut oder sehr gut eingestuften Pflanzen. Im meistgehandelten Kontrakt mit Fälligkeit November liegt der Preis inzwischen wieder über 900 US-Cent je Scheffel und damit so hoch wie zuletzt Anfang März. Weitere chinesische Bestellungen haben zum Preisanstieg beigetragen. Gestern berichtete das USDA den Kauf von 264 Tsd. Tonnen Sojabohnen zur Lieferung noch in der laufenden Saison.


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