ROHSTOFF NEWS

15:31 | 30.07.2021
Weitere Freigabe von Staatsreserven in China wirkte sich nicht auf die Metallpreise aus

Gemäß Ankündigung wurde gestern in China eine zweite Tranche an Staatsreserven von Metallen freigegeben. Es handelte sich um 30 Tsd. Tonnen Kupfer, 50 Tsd. Tonnen Zink und 90 Tsd. Tonnen Aluminium. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge war die die Auktion bei einer regen Nachfrage schnell beendet. Die Abschläge gegenüber den Abrechnungspreisen an der SHFE waren gering. Wie auch bereits die erste Auktion zeigte die gestrige keine Auswirkungen auf die Preise. Das Ziel, die Preisrally abzukühlen, wurde also bislang verfehlt. Kupfer, Zink und Aluminium waren schon vor der neuerlichen Freigabe der Staatsreserven gestiegen. Preistreiber sind Nachfragehoffnungen nach der Einigung einer überparteilichen Senatorengruppe in den USA auf ein Infrastrukturpaket. Das deutlich unter Erwartung ausgefallene US-Wirtschaftswachstum im 2. Quartal konnte die Metallpreise nicht belasten. Die gestiegenen Metallpreise dürften auch auf weitere Angebotssorgen zurückzuführen sein. In der (größten globalen) Kupfermine Escondida in Chile etwa besteht die Gefahr eines Streiks.


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