Gold zeigte sich gestern etwas schwächer
Obwohl sich der Goldpreis gestern leicht schwächer zeigte, ist die Marktstimmung weiter positiv. Der überwiegende Teil der von Reuters befragten 33 Analysten, Händlern und Fondsmanagern rechnet zum Jahresende mit einem Preis von knapp unter 1.200 USD je Feinunze, ein Viertel mit weiter steigenden Preisen. 79% der Teilnehmer einer Bloomberg-Umfrage erwarten in der nächsten Woche einen steigenden Goldpreis. Der Optimismus ist also hoch. GFMS (ein auf Edelmetalle spezialisiertes Researchunternehmen) prognostiziert, dass Indien seine Position als größter Goldkonsument (Nachfrage 422 to) bereits in diesem Jahr an China (Nachfrage 432 to) abgeben wird. Davon soll die Investmentnachfrage in China 83 to und in Indien 53 to betragen.
Abgeben mussten auch die anderen Edelmetalle: Platin (-1%) und wieder unter der 1.500 USD-Marke, Palladium knapp 2%. Platin und Palladium finden hauptsächlich in der Produktion von Autokatalysatoren Verwendung. Der stärkere Rückgang bei diesen Edelmetallen beruht auf Befürchtungen, die industrielle Nachfrageerholung würde doch länger auf sich warten lassen.

www.financial.de
Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. financial.de übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.
Rohstoffmarkt aktuell
22.03.2010 12:43 US-Anbauflächen für Mais und Sojabohnen sollen steigen
22.03.2010 12:23 Indische Zinserhöhung belastet Metallpreise
22.03.2010 12:03 Goldpreis heute Morgen bei 1.107 USD je Feinunze
22.03.2010 11:47 WTI-Ölpreis eröffnet bei 80 USD je Barrel
19.03.2010 12:37 China ist mit 2 Mio. to der größte globale Baumwollimporteur
Kurse und Schätzungen: by Ariva.de AG & EquityStory AG
Besuchen Sie auch dgap.de - Das neue Newsportal der EquityStory AG.
