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15:04 | 12.09.2011
Rio Tinto: Globaler Kupferbedarf steigt bis 2020 auf 27 Mio. t
Der Bergbaukonzern Rio Tinto sieht in den kommenden Jahren einen kräftigen Anstieg der weltweiten Nachfrage nach Kupfer. Bis 2020 dürfte der Bedarf um 40% auf 27 Mio t steigen, wie aus einer Präsentation auf der Webseite des Unternehmens hervorgeht. Der britisch-australische Konzern sieht sich mit dem Kupfer-Gold-Projekt Oyu Tolgoi in der Mongolei gut aufgestellt, um daraus Kapital zu schlagen. Vor allem der Bedarf Chinas und Indiens werde drastisch ansteigen, sagte Oyu-Tolgoi-Projektchef Cameron McRae. Die rapide Urbanisierung in China werde dafür sorgen, dass bis 2025 4 Mio bis 5 Mio Häuser gebaut würden. Auch bei Fahrzeugen habe das Land einen enormen Nachholbedarf. 14% der weltweit bekannten Kupfervorkommen liegen in Asien, stellt McRae fest. Oyu Tolgoi wird nach Inbetriebnahme voraussichtlich zu den fünf größten Kupferminen der Welt gehören. Mit Beginn der kommerziellen Förderung in der ersten Jahreshälfte 2013 sollen pro Jahr 450.000 t Kupfer und 333.000 Feinunzen Gold produziert werden. Rio Tinto ist sowohl Betreiber des Oyu-Tolgoi-Projekts als auch über den Konzessionär Ivanhoe Mines aus Kanada Eigentümer. Rio Tinto gehört 48,5% an Ivanhoe, die Kanadier wiederum halten 66% an Oyu Tolgoi. Die restlichen 34% gehören dem mongolischen Staat. |
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