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13:27 | 06.09.2011
Streik verzögert Entwicklung von Kupfermine in Sambia

In Sambia verzögern sich die Arbeiten am 370 Mio USD teuren Kupferprojekt Mulyanshi, das von der chinesischen China Nonferrous Metals Corp entwickelt wird. Mindestens 1.200 Bauarbeiter seien in den Streik getreten, um Zugeständnisse bei Versorgung, Transport und Unterkunft vom Arbeitgeber zu erhalten, sagten Vertreter der Miners Union of Zambia am Dienstag zu Dow Jones Newswires. Am Nachmittag sollen Gewerkschaften und Management miteinander verhandeln.

Den bisherigen Planungen zufolge soll die Kupfermine noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Die Produktionskapazität liegt Unternehmensangaben zufolge in den kommenden 15 Jahren bei 60.000 bis 80.000 t Grade-A-Kupferkathoden. Die Reserven der Minen beliefen sich auf 35 Mio t Erz mit einem Kupferanteil von 1,6%. Der chinesische Konzern besitzt in Sambia zudem die Kupfermine Luanshya sowie Mehrheitsanteile an der Chambishi-Kupfermine und der dazugehörigen Kupferhütte, die über eine Kapazität von 150.000 t Kupfer pro Jahr verfügt. Chinesischen Investoren im sambischen Kupferbergbau wurde in der Vergangenheit häufiger vorgeworfen, schlechte Arbeits- und Sicherheitsbedingungen zu bieten.


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