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12:59 | 01.12.2010
Baumwollmarkt zeigte sich im November äußerst unruhig
Der Baumwollmarkt zeigte sich im November äußerst unruhig. An 15 Handelstagen wurde das maximal erlaubte Limit für Preisveränderungen erreicht. Bis Monatsmitte war der Preis auf 151,1 US-Cents je Pfund und damit ein Allzeithoch gestiegen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Lagerbestände auf 7-Jahrestief, flutbedingte Produktionsausfälle in Pakistan, eine enttäuschende Produktion in China, Exportbeschränkungen Indiens und nicht zuletzt der schwächere USD. Danach brach der Preis innerhalb von 2 Wochen um ein Viertel ein, hauptsächlich aufgrund der chinesischen Maßnahmen zur Dämpfung der Inflation. China steht für mehr als ein Drittel der weltweiten Importe. Durch die aktuellen dortigen Konjunkturdaten dürften die Befürchtungen etwas abnehmen. Nach einer jüngsten Erholung konnte Baumwolle gestern bei 126,2 US-Cents je Pfund schließen. Die Nachfrage zeigt sich nach wie vor robust, weshalb es trotz einer deutlich gestiegenen US-Produktion kaum zu einem Lageraufbau kommen wird. |
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