ROHSTOFFMARKT AKTUELL

14:39 | 23.10.2017
Gesunkene LME-Aluminiumbestände dürften auch Umlagerungen geschuldet sein

Bei den LME-Aluminiumbeständen ist bereits seit Anfang 2014 ein fast kontinuierlicher Rückgang zu verzeichnen, inzwischen auf unter 1,2 Mio. Tonnen bzw. auf 959 Tsd. Tonnen (tiefster Stand seit März 2008) bei den unmittelbar verfügbaren Beständen. Mit dem jüngsten Rückgang scheint die tatsächliche Verknappung größer als sie ist. Dies ist am Anstieg der SHFE-Bestände zu sehen, welche von 100 Tsd. Tonnen per Anfang März zuletzt auf rekordhohe 615 Tsd. Tonnen angestiegen sind. Hinweis auf eine gute Versorgungslage sind auch die niedrigen physischen Prämien. Die chinesische Aluminiumproduktion hat im September mit 2,61 Mio. Tonnen den niedrigsten Stand seit April 2016 erreicht. Dennoch dürfte der Preisanstieg überzogen sein. Zu beachten ist der starke Zusammenhang zwischen der Preisentwicklung und der Anzahl der offenen Positionen an der SHFE. Das spekulative Interesse dürfte stark gestiegen sein. Bei einer Anspannung der Liquidität in China ist mit einem Positionsabbau und infolge Preisdruck zu rechnen.


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