ROHSTOFFMARKT AKTUELL

14:48 | 08.02.2018
Metallpreise gaben in der Breite deutlich nach – Hohe chinesische Kupfer- und Eisenerzimporte im Januar

Der feste USD belastete die Metallpreise, der LME-Industriemetallindex fiel um gut 2%. Am meisten gab Blei mit über 4% nach. Eine Preiserholung erfolgte heute Morgen bislang nicht.
Im Januar beliefen sich die Importe Chinas (lt. Daten der Zollbehörde) bei unverarbeitetem Kupfer auf 440 Tsd. Tonnen (+ 16% ggü. Vj.). Dabei dürfte das Neujahrsfest (nächste Woche) eine Rolle spielen. Anzumerken ist, dass die Importzahlen etwas verzerrt sind, da in 2017 das Neujahrsfest auf Ende Januar fiel. An Kupferkonzentrat wurden 1,62 Mio. Tonnen (+ 25% ggü. Vj.) eingeführt. Die Eisenerzimporte lagen bei rund 100 Mio. Tonnen (+ 9% ggü. Vj.), was dem zweithöchsten Monatswert jemals entspricht. Hier spielt offenbar eine Rolle, dass man per Mitte März eine Aufhebung der Produktionseinschränkungen in der Stahlindustrie während des Winters erwartet. So bauen die Stahlhersteller bereits Vorräte auf. Industriekreisen zufolge besteht aber auch ein Mangel an qualitativ hochwertigem Eisenerz im Land. Deshalb kauft China verstärkt höherwertiges Erz am seewärtigen Markt.


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