ROHSTOFFMARKT AKTUELL

15:11 | 11.04.2019
Offensichtliche Fixierung des Metallmarktes auf die Exportseite und den Wechselkurs Chinas

China war wegen seiner starken Wirtschaftsdynamik und der Industrialisierung in den vergangenen 20 Jahren maßgebend für die Industriemetallpreise. So stellt der LME-Industriemetallindex oft nur ein Zusammenspiel aus dem chinesischen Aktienmarkt (Ausdruck der Hoffnung auf Binnenwachstum) und der dortigen Währung (Symbol der Exportstärke) dar. Momentan besteht eine Fixierung des Metallmarktes auf die Exportseite und den Wechselkurs. Aber tatsächlich reagieren die Metallpreise in den letzten Monaten fast ausschließlich auf Meldungen zum sino-amerikanischen Handelskonflikt. Der chinesische Aktienmarkt hat seit Anfang des Jahres um mehr als 30% zugelegt. Dennoch reagieren die Metallpreise auf dessen Entwicklungen nicht, sondern verharren seit Februar auf der Stelle. Offenbar wird ignoriert, dass China, dabei besonders dessen Bausektor, die weit wichtigsten Metallverbraucher sind. Auf mittelfristige Sicht werden deshalb die Stützungsmaßnahmen der dortigen Regierung auch Nachschub bei der Metallnachfrage bewirken. In den kommenden Monaten dürften die chinesischen Wirtschaftsdaten aus China positiv ausfallen und auch die Metallnachfrage. Die Metallpreise haben also noch Potential.


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