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13:43 | 13.12.2011
Preis für Sojabohnen konnte leicht zulegen
Am Freitag war der Preis für Sojabohnen auf knapp über 1.100 US-Cents je Scheffel und damit ein 14-Monatstief gefallen. Gestern konnte er leicht ansteigen nach Nachrichten aus Südamerika. Denen zufolge könnten die Ertragsaussichten von wieder aufkommender trockener und heißer Witterung beeinträchtigt werden. Bisher geht man davon aus, dass im laufenden Jahr 2011/12 die USA ihren Rang als größter Lieferant an Brasilien abgeben muss. Der Preisrückgang am Freitag war auch den jüngsten USDA-Prognosen geschuldet. Diese wurden für die globale Produktion in 2011/12 nach oben revidiert, für die Nachfrage nach unten korrigiert und für die US-Bestände höher angesetzt. Dazu kam die Meldung des chinesischen Zolls über die gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Sojabohnenimporte Chinas in den ersten 11 Monaten dieses Jahres. Jedoch wurde im November ein Anstieg um 50% gegenüber dem Vormonat auf 5,7 Mio. to und damit ein 17-Monatshoch verzeichnet. Das US Soybean Export Council erwartet in den kommenden Jahren bei den chinesischen Importen einen durchschnittlichen Anstieg von 3 bis 4 Mio. to aufgrund der steigenden Nachfrage zu Futterzwecken. |
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